Rasse schützt vor Tierheim nicht!

Leider kommt es immer häufiger vor, dass Bulldoggen in Not geraten. Daher haben wir uns ohne lange zu überlegen, entschlossen, wir müssen helfen.

In dieser Rubrik findet ihr Bulldoggen, die dringend Hilfe brauchen, eine Pflegefamilie oder ein neues Zuhause. Auch Vermittlunserfolge findet ihr hier.

Verlassen!

Mein Aug ist trüb, mein Herz ist schwer und ich vermiß mein Herrchen sehr. Noch gestern ging er mit mir aus, dann aber ganz allein nach Haus.

Ich wollt ja nach ihm rennen, nur hab ich es nicht können! Da ist der Gurt an meinem Bein, soll das ein neues Spielchen sein?

Am Baum hat er mich festgemacht, was hat er sich dabei gedacht? Weiß er nicht wie ich leide? Wir sind doch Freunde, wir beide!

Wie froh sind wir umhergetollt und ich hab sie zurück geholt, die Stöckchen, sicher, leicht und schnell, er kraulte lobend mir das Fell.

Mein Bellen und sein Lachen, das konnte glücklich machen! Und wenn er einmal traurig war, ich tatzte ihm tröstend über´s Haar und hatte stets ein offnes Ohr, wärmte seine Seele, wenn er fror.

Meint ihr, ich habe keine, weil ich nicht lache und nicht weine? Nun frier ich selbst, trotz dickem Fell, ach hört denn keiner mein Gebell?

Und auch mein Magen knurrt so sehr, wenn bloß der dumme Gurt nicht wär. Ich spür, wie mir die Kraft entschwindet, ich sterbe, wenn mich keiner findet!

O Herrchen bitte sag mir an, was hab ich böses dir getan? Dass du mir auferlegst diese Joch, ich aber liebe dich immer noch, auch wenn ich mich zu Tode quäle, mit meiner ganzen Hundeseele!

 

HURRA HURRA DER CASPASR IST DA

Wenn man so durch das Internet reist und Tierschutzseiten besucht, dann sieht man viel Leid, viel Elend und hat den Wunsch zu helfen. Natürlich gilt es abzuwägen, wenn man doch schon einen Hund hat, ob man einen zweiten gerecht werden kann, zumal es sich bei Tierschutzhunden immer irgendwie auch um kleine Überraschungseier in gesundheitlicher und seelischer Sicht handelt.

2012 wurden viele Transporter mit Hundewelpen beschlagnahmt. Das Tierschutzjahr begann mit 92 Welpen verschiedener Rassen in Ungarn. Viel zu früh von der Mutter getrennt und meist krank wurden sie von dem Tierheim in Cegled, das vom deutschen Verein Ungarn Pfoten e.V. unterstützt wird, aufgenommen. Einige Welpen starben, andere fanden Familien und, wir begannen zu überlegen: Was wäre wenn?

Es muss irgendwann in der zweiten Märzwoche gewesen sein, da fanden wi auf der Homepage des deutschen Vereins den Hinweis, das schon wieder ein Transport in Ungarn kontrolliert und der Inhalt, es waren wieder Welpen von einem ungarischen Vermehrer, beschlagnahmt wurde. Diesmal sollten die 6 - 8 Wochen alten Hundekinder nach Italien transportiert werden. Fast alle Rassen waren vertreten und Silbermond, ein kleiner Bullyjunge mit unheimlich großen Ohren und einem verämgstigten Blick, berührte unser Herz. Also füllten wir einen Bewerbungsbogen aus und ein Mitglied des Vereins Ungarn Pfoten nahm Kontakt mit uns auf. Ende März, an einem Donnerstag, musste noch eine Hürde genommen werden: die Vorkontrolle. Waren wir überhaupt die Richtigen für einen Tierschutzhund? Eine nette Studentin, die selbst einen Straßenhund aus Griechenland aufgenommen hatte, besuchte uns und schon nach 10 Minuten hieß es, dass wir geeignet wären aber da gab es ja auch noch einen anderen Bewerber. Am 30. März so gegen 18.30 Uhr klingelte das Telefon. Silbermond kann kommen und wir dachten nur wau, wir bekommen Familenzuwachs. Was würde Frieda dazu sagen? Soll der kleine Mann wirklich Silbermond heißen? Wie geht es ihm im Moment?

So richtig greifbar wurde es erst, als der Schutzvertrag der Organisation im Briefkasten Lag und wir wussten am 14. April kommt Silbermond, der jetzt Caspar heißt, zu uns - zu seiner Familie. Die Zeit des Wartens verging ungewöhnlich schnell, die Sorgen blieben. Wird alles gut gehen? Mittlerweile hatte sich die Tierschutzorganisation noch einmal bei uns gemeldet und mitgeteilt, dass die Welpen husten. Nach einigen Überlegungen beschlossen wir, das Caspar trotzdem mitkommen soll. Ein Tierheim in Ungarn ist kein Aufenthaltsort für ein kleines Hundekind.

Wir genossen die Zeit zu dritt mit Frieda und dann kam der Samstag. Natürlich viel zu früh waren wir gemeinsam am Treffpunkt und warteten ungeduldig. Ausgestattet mit lieben Wünschen unserer Freunde aus dem Nordhäuser Bullyclub wurden jetzt die Minuten zu Stunden und dann kam er, der Transporter der Tierschützer aus Ungarn. Zitternd mit großen Augen schaute sich Casper auf meinem Arm das erste Mal um, auf der Heimfahrt hustete der kleine Kerl und wir machten uns natürlich Sorgen. Jetzt, Tage später, ist die Erkältung Geschichte, ebenso wie sein Aufenthalt im Tierheim und wir freuen uns darauf Caspar aufwachsen zu sehen, auch wenn wir die Gedanken an den Hundevermehrer und Caspars Bullymama nie ganz verdrängen können.

Sandra, Thomas, Frieda und Caspar

 

Sweety ist nun vermittelbar. Wer sich ihrer annehmen möchte nimmt bitte Kotakt zu Tierfreunde helfen Tieren in Not e.V. auf.

Ausgesetzt von einen slowakischen Vermehrer. Sweety heißt die arme Seele und ist geschätzt 4 Jahre alt. Nachts mit einer frischen Kaiserschnittnarbe wurde sie vor einem Partnertierheim von www.tierfreunde-helfen.de ausgesetzt. Als Zuchtmaschiene brachte sie wohl nicht mehr die gewünschte Anzahl von Welpen und wurde somit nutzlos für den Vermehrer. Da die Tierheime in der Slowakei gnadenlos überfüllt sind und Sweety dort keinerlei Überlebenschance gehabt hätte, wurde sie nach Deutschland geholt damit sie hier tierärztlich betreut und versorgt werden kann. Ihr aktuelles Gewicht beträgt 8,6 Kg, damit ist sie stark untergewichtig, zudem hat sie mehrere Zahnhälse die frei liegen und schmerzhaft sind. Sie kann sich kaum auf den Beinen halten und bekommt über den Tag 5 kleinere Mahlzeiten da sich ihr Magen durch den langen Futterentzug erst wieder daran gewöhnen muß. Im Moment bekommt sie hochwertiges Sensitivfutter da sie eine Futtermittelallergie hat und ihr ganzer Körper rot und wund ist. In beiden Ohren hat sie eine Entzündung die bereits mit Salben und Spülungen behandelt wird. Sehr große Sorgen macht den Tierschützern ihr ständiges Kopfnicken, Augenrollen und ihr Watschelgang. Ein Bluttest ist bereits gemacht wurden, der Tierarzt geht von einer neurologischen Störung oder einem Tumor im Gehirn aus. Klarheit kann aber erst das MRT bringen, dafür muß Sweety aber noch an Gewicht zulegen weil sie mit ihrem Untergewicht nicht in Narkose gelegt werden kann. Aufgrund ihres Gesundheitszustandes ist Sweety im Moment nicht vermittelbar, daher bittet das Tierheim um Patenschaften und Spenden um die Untersucheungen zu finanzieren damit Sweety noch ein liebes und erfülltes Hundeleben erleben kann und mit Besserung ihres Zustandes ein neues Zuhause bekommt.

Eine Spendenaktion über unseren Club ist bereits umgesetzt und die ersten Spendengelder treffen ein. Jeder der sich an dieser Aktion, der armen Bulldoggendame zu helfen beteiligt, würd namentlich auf unserer Homepage erwähnt.

Kontakt zu dem Tierheim bekommt Ihr unter www.tierfreunde-helfen.de oder unter 03722-5927040

Unsere Spendenuhr für Sweety dreht sich:

Andy Giese 20 €

Vanessa Pogadl 5 €

Franziska Schneidewind 5 €

Christian Otto 5 €

Fam. Witzel 10 €

Thomas Schöbel 10 €

Stafan Petzold 5 €

Katharina Stutika 10 €

Steve Friebe 10 €

Nina und Sven Seemann 10 €

Jana Franzke 5 €

Katharina Bickel 5 €

Uwe Seidenstücker 10 €

Fränze Oesterreich 5 €

Kerstin Stutika 5 €

Fam. Schmücking 20 €

Wir freuen uns sehr über die bisher eingetroffenen Spendengelder und werden diese dem Tierheim Tierfreunde helfen Tieren in Not e.V. in Kürze für Sweety zur Verfügung stellen.

Ein neues Zuhause für Bomel!

Keine liebevolle Zuwendung, Schläge und Tritte, all das mußte Bomel bei seinem Besitzer erfahren.

Aber er hatte Glück!

Ein Bully gehört nicht ins Tierheim, darum wurde schnell gehandelt. Zunächst bekam Bomel eine Pflegestelle bei der Stadtverwaltung Wernigerode. Da er jedes Vertrauen in die Menschenhand verloren hatte, nahm ihn Familie Laniewski bei sich auf. Die Familie züchtet seit über 20 Jahren und ist unter den Namen Adams-Family bekannt. Da sie sich bestens mit dem Wesen der englischen Bulldogge auskennen, nahmen sie Bomel bei sich auf. In mühsamer Kleinarbeit konnten sie das Eis brechen und Bomel lernte, dass von einer Menschenhand auch Gutes kommen kann.

Durch unsere Sponsorin Tina Paulig von Animal Webdesign erfuhren wir über die Zusammenarbeit der Familie Laniewski und dem Tierschutz Bayer e.V.

Wir wollten unbedingt helfen. Daher setzten wir uns mit der Familie in Verbindung und bekamen alle Informationen über Bomel.

Da unser Mitglied Bruno schon lange auf der Suche nach einem Mitbewohner war, gaben wir alle Informationen an sein Frauchen weiter.

Dann ging alles ganz schnell und wir besuchten gemeinsam am 16.07.2011 die Adams Family um Bomel kennen zu lernen. Es war Liebe auf den 1. Blick und schon einen Tag darauf, fuhren wir wieder gemeinsam nach Wernigerode, um Bomel für immer, in ein liebevolles Zuhause zu holen.

Bruno vergaß bei der schönen Bella ganz, warum wir eigendlich da waren.

Frau Laniewski mit ihren Bullys beim Toben.

Das muß man lieben.

Jetzt beginnt sein neues Leben.

Bomel überstand die Fahrt durch den Harz besser als wir.

Langsam lebt Bomel sich nun in seiner neuen Familie ein und macht jeden Tag kleine Fortschritte. Brunos und Bomels Frauchen Katharina, verdient unseren vollen Respekt, dass sie sich der Aufgabe gestellt hat und Bomel nun Schritt für Schritt ein anderes Leben zeigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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